Rezension

Seemanns-Braut, Dienstag, 27. Januar 2009, 19:27 (vor 3493 Tagen) @ Heinmück

Danke, Heinmück!!!
Jetzt durfte ich doch noch meine Erfahrungen mit Euch machen, Danke!
Als bekennendes "Kind der Republik" ( Jahrgang 55 ) hab ich in der BRAUT auch meine anfängliche Liebe zum Land der Geburt beschrieben, den viel zu langen Glauben daran geschildert, dass das was wir taten richtig sein würde. Auch die ( sehr späte ) Enttäuschung über die Ignoranz der Führenden in Staat und Wirtschaft, Rechthaberei um jeden Preis, auch den der Menschlichkeit...
Ich habe bei meinen Buchlesungen stets auf die beiden Stasi-Beispiele verzichtet... die SEEMANNS BRAUT sollte einen Dialog möglich machen.
Jetzt hat sogar der letzte Gutgläubige, also ich, begriffen: Ihr werdet immer "aus der Hüfte schießen" weil Ihr nicht anders könnt.
Die Geschichte hat Euch dort abgesetzt, wo Ihr hingehört. Und kommt mir blos nicht mit Marx und so.... den habt Ihr zu DDR-Zeiten nicht begriffen und werdet ihn nie begreifen ... immer nur missbrauchen. So wie ihr das 40 Jahre lang getan habt!
Jo, also: Ich bin mit der BRAUT zum großen Lesefestival rund um die Leipziger BUchmesse eingeladen, zu LEIPZIG LIEST!
Dort werden die StasiGeschichten diesmal nicht fehlen, auch nicht der Abend an dem tausende Bereitschaftspolizisten vor dem Einsatzbefehl zitterten, der sie gegen die eigen Leute schicken würde. Auch nicht die leer geräumten Stationen Leipziger Kliniken und die leeren Blutbanken...
Und ich werde darauf verweisen: Bleibt wachsam - es gibt sie noch!
Dann behaltet mal schön den Glauben an die Sieghaftigkeit Eures Tuns weiter ...
Einfach nur widerlich der Gedanke an Euch Humanisten ...


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