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Madeira – unter besonderer (Nicht)Berücksichtigung des Jahrhundert-Unwetters Drucken

Eine Dissertation für Blauäugige, Leichtsinnige und Extremwanderer.

 

Seit langem haben wir für den 13.3. einen Urlaubsflug nebst dortigen Mietwagen nach Madeira gebucht.
Am Samstag, dem 20.2. wird die Insel von einem gewaltigen Unwetter arg heimgesucht.
Auch jetzt nach drei Wochen haben wir allerorts die immensen Schäden noch täglich vor Augen und vor unseren Autoreifen.
In Funchal bekommen wir von der Nobelfirma "holiday cars" den georderten Ford Fiesta. Der weltweite Autovermieter ist Partner des ADAC und dieses Reisebüro beleumundet ihren Partner mit den besten Noten. Immer Top-Autos, meist nicht mehr als 10.000 km auf dem Buckel und dem Tacho.

 

Fotos zu diesem Bericht gibt es in dernadel Fotogalerie Madeira zu sehen.

Der Tank ist leer. Na klar, weil kein Urlauber den Wagen total leergelutscht zurückgibt, erbringt der Restinhalt einen lukrativen Zugewinn.
Nach drei Kilometern, bei der ersten Tanke, habe ich einen durchnässten Hosenboden. Entweder litt mein Vorbenutzer an Inkontinenz oder die Kiste wurde mit offenem Seitenfenster durch die Waschanlage geschoben.
Ich hoffe inständig auf Letzteres.
Dann hält uns im Tunnel die Polizei an. "Your break light on the right side is out of order!" Der officer ist sehr nett.
Ob das aber sein Dauerzustand ist, möchten wir nicht testen. Auf dem begrenzten Territorium sieht man sich evtl. öfter. Wir lassen die Zweifadenlampe an der Tankstelle in Sao Vicente wechseln.
Von den Decken der unzähligen Tunnel klatschen dicke Tropfen auf die Frontscheibe.
Die Wischerblätter hüpfen quitschend darüber hinweg und verteilen alles gleichmässig.
Das Handschuhfach springt dauern auf.
Zu den vom ADAC prognostizierten 10.000 km müssen wir noch knapp 100.000 km addieren. 108.600 KM absolvierte bisher der schwachbrüstige Ford mit seiner Erstausrüstung der Wischerblätter. Dabei holte er sich natürlich etliche Gebrauchtspuren. Der Vermieter kreuzt sie nicht mehr an, auf einige mehr kommt es nicht mehr an.
Sandra lenkt die Laube souverän über die engen, kirchturmsteilen, kurvenreichen und teils verschütteten Strassen. Es kommen keine weiteren Altersflecken auf die betagte geschundene Karosse.

Bei der Rückgabe legen wir "holiday cars" die ausgelegten moderaten Reparaturkosten für die Bremsleuchte vor. "Nao possible", die vergütet so eine Nobelfirma nicht.
Für die Herstellung der Verkehrssicherheit ist der Mieter bei denen selbst verantwortlich!

Wir finden die R 101 vor Funchal in Richtung Ribeira Bravo. Hier steht uns erstmals der Mund offen, angesichts der immensen Schäden des Unwetters vom 20. Februar.
Zwischen fünf oder sechs Meter hohen Betoneinfassungen rinnt ein kaffeebraunes Flüsschen durch die Stadt und färbt mit der Abtönpaste den Atlantik bis weit hinaus vor der Küste. Das breite eingefasste Flussbett könnte locker die hundertfache Menge schadlos zum Meer tragen.
Dennoch, die Brücke, hoch über dem Rinnsal ist brutal weggefetzt. Im Flussbett liegen riesige Klamotten, gewaltige Bagger und Muldenkipper fahren darin herum und bemühen sich um Ordnung.
("By the rivers of Funchal" finden sich die gleichen Gegebenheiten.)

Alle Orte, die sich seit Jahrzehnten an ihrem klaren Gebirgsbächlein erfreuten, wurden von diesem arg heimgesucht.
Wir fahren im Tal zum Encumeada-Tunnel hinauf.
Das Flusstal ist total verwüstet. Einige Kilometer Asphaltstrasse hat der Bach dem Atlantik zugetragen. Kolonnen von Strassenarbeitern haben auf Geröllsteinen eine provisorische Piste geschaffen und regeln von früh bis spätabends zwischen Kippern und Baggern den sich durchschlängelnden Verkehr und bauen parallel dazu eine neue Strasse.
Aus dem nun nicht mehr genau festgelegtem Flüsschenbett zerren die Bagger teils gut erhaltene Lorbeerbäume oder auch nur deren entrindete Stämme. Allerorts wird daraus Brennholz geschnitten.
Eine Menge deformierter PKW-Wracks mit zerbröselten Scheiben und riesigen Hinkelsteinen im Fahrgastraum und Gras und Grünzeug im Kühlergrill werden dem Flussbett entnommen. Völlig deformiert und abgerundet, stone washed, wie eine strapazierte Jeans.
Mehrere Häuser glitten zusammen mit der ihnen zugedachten Schlammlawine zu Tal oder kippten um, weil der gurgelnde angeschwollene Bach die Fundamente freispülte.
42 Menschen überlebten diese stürmische Sintflut nicht und 248 verloren ihr Obdach. Besagte die vorläufige Bilanz am Sonntagabend.

Curral das Freitas, im Inneren der Insel und von Felswänden umgeben, war ohne Wasser (aus der Leitung), Telefon und Strom. Die Zugänge verschüttet.

Wir bedauern die armen Menschen, die nachts im Schlafzeug aus ihren Unterkünften sich höher flüchteten und von dort im sintflutigen Regen zuschauen mussten, wir ihr Auto und das Haus nebst dem gesamten Hab und Gut buchstäblich den Bach hinunter ging.
Eins unserer Fotos zeigt zentnerschwere Geröllsteine auf dem Fussboden im Paterre eines Hauses über einem Rinnsal.
Unsere Hochachtung gilt den Insulanern. Emsig wie die Bienen sind sie vom frühen Morgen bis zum Dunkelwerden beschäftigt, ihre Urlauberinsel wieder vorzeigbar und gebrauchsfähig zu machen. Es wird gebaggert und gekippert, unten im Tal mit bärischen Grossgeräten, oben auf dem Berg mit Schaufel und Schubkarre und an den Levadas wird der Zement auf der Schulter getragen.
Portugals altmodische Gesetzgebung hinkt hinter der bundesdeutschen noch weit zurück. Hier werden noch Arbeitslose an der Beseitigung der Unwetterschäden beteiligt.

Nur am Domingo ruht die Arbeit, da gehen alle in die Kirche und tragen auch gelegentlich ihre verehrte "Nossa Senhora santa Maria dosch Ora O  desch Silva" oder so und alles, überreich blumengeschmückt über den Broadway und bedanken sich in ihren Gebeten, für die nimmer versiegende Güte ihrer hoch verehrten Schutzpatronin.
Und das, obwohl sämtliche Patroninnen und Patronen Madeiras  am Wochenende des 20. Februars in einer konzertierten Aktion beim Beschützen der Gläubigen die Arbeit ruhen liessen.
Wahrscheinlich, um auch einmal in die Kirche zu gehen.
Wir wünschten es den zum grössten Teil netten Insulanern, dass nach dem strapaziösen Aufräumen die Schutzpatronen künftig ihren Job mit grösserem Verantwortungsbewusstsein ausführen.

Die Wirtin unserer Lieblingskneipe "Casa de Chá O Fio" am Leuchtturm vom Kap Ponta de Pargo erzählte uns: " November, Dezember, Januar und am heftigsten im Februar hat es unaufhörlich geplattert. Am Freitag und Sonnabend kam zu den heftigsten Regenfällen auch noch ein Orkan dazu. Das völlig durchfeuchtete Erdreich konnte die Wassermassen und Baumwurzeln nicht mehr festhalten. Jedes Flüsschen wurde zum reissenden Strom und nahm ganze Hänge mit alten Lorbeerbäumen, Häusern und Felsen mit ins Tal".

Wir wandern in die Berge.
Seit 500 Jahren schon bauen, instandhalten und verehren die Madeirer ihre Levadas. 2100 Kilometer dieser Wasserrinnen bauten sie bisher durch ihr schroffes Gebirge.
Eine unvorstellbare Leistung!
Rinnsale plätschern dort hinein und werden somit ganz clever gesammelt und geordnet als Brauchwasser zu Tal geleitet. Atemberaubend führen die Wasserbaukünstler die Levadas an schroffen Felswänden entlang und leiten sie auch aufwändig durch Tunnel.
Oftmals jagt der Blick von der Levada an der Felswand hinab in das Geröll des Wildbaches dem Wanderer einen Schauer über den Rücken. Wie nur kann man unter solchen Bedingungen mit schweren Steinen hantieren, betonieren und wie überhaupt tonnenweise Baumaterial vor Ort bringen!?

Hat sich der Urlauber erst einmal auf die Höhe eines solchen Wasserlaufes hinauf geschnauft, lässt es sich daran bequem, auf mit der Wasserwaage ausgerichteten Wegen entlang wandern. Oftmals blumengesäumt unter knorrigen Ästen, Ranken und herabhängenden Baumflechten.
Die gepflegte Vorzeige-Levada von Ribeira de Janella und die Levada zu den 25 Fontes bei Rabacal (Schwierigkeitsgrad blau und rot) haben uns juckig gemacht.
Abends im Hotel, nach einer herrlichen Flasche Madeira, 5 anos, meo secco, (kostengünstig aus dem Super Mercado) drücke ich weinselig Sandra den schicksalschweren Beschluss auf's Auge, morgen den Levada-Rundwanderweg  "Lombada da Ponta do Sol" unseren Madeira-Erlebnissen hinzuzufügen.
Lt. "Rother Wanderführer" eine schwarze Route mit Anforderungen:
"Die Tour setzt absolute Schwindelfreiheit voraus, entlang der Levada nova sind etliche ausgesetzte Stellen nicht gesichert……Für den Tunnel benötigt man eine Taschenlampe, für den Wasserfall Regenbekleidung."
Mit dem zündenden Argument: "Mmmm, haben wir auf dem schmalen Felsgrat in Norwegen vom Beseggen tief hinab in den Gende-Fjord geblickt, dann überwinden wir die Levada nova hier auch!" dämpfe ich die berechtigten Bedenken meiner Reiseleiterin.

Wir haben uns schwer geirrt und Rolf Götz vom "Rother Wanderführer" müsste wegen des vorangegangenen Unwetters diesen Wanderweg ein dreimal "schwarz" zuordnen, mit der Bemerkung: "Qualifikationsstufe eines Reinhold Messner und höher erforderlich!"

Blauäugig schreiten wir wacker fürbas. Der Levadaweg ist ca 40 cm breit. Ein Geländer ist generell nicht vorhanden. Das erwarten wir auch nicht. Links der Abgrund ist nicht von schlechten Eltern. Nicht hinunter schauen, nur auf den Weg, der ist glitschig.
Wenn ich Sandra hinter mir fotografieren will, drehe ich mich Schrittchen für Schrittchen gaaanz vorsichtig um. Wenn ich dann auch noch den Sucher der Canon vor das Auge halte, wird's ganz mulmig.
Aber nur die ersten paar hundert Meter. Der Mensch gewöhnt sich an alles.
Weil auf Madeira dem Levada-Wanderer häufig ein Tunnel entgegenkommt, kauften wir eine Taschenlampe. Profis wandern mit Xenon-Strahler auf dem Kopf hier durch die Bergwelt.
Ich funzele uns durch den Tunnel, Sandra krallt sich an meinem Gürtel fest. Wer daneben tritt, macht Kneipkur in der kalten Levada.
Auf uns läuft ein junger sportlicher Japaner auf, sein rot leuchtendes fotogenes Sweatshirt kündigte ihn schon an.
Unsere Höhentauglichkeit ist soweit fortgeschritten, dass wir uns auch zu zweit auf der begrenzten Fläche über dem steilen Abhang arrangieren und somit uns von dem netten jungen Mann auch mal "together" ablichten lassen können.
Der Drahtige vom Fujiyama erreicht nun vor uns den Wasserfall. Der plätschert ziemlich heftig auf den schmalen Gehsteig. Unser Vorläufer macht sich wasserdicht und hastet durch die Waschanlage.
Wir tun es ihm nach.

madeira.jpgDie dank der exakten Wandervorbereitung mitgeführten Plastiktüten aus dem Super Mercado bewähren sich jetzt. Sandra bekommt zusätzlich eine über die Kapuze und dem Rucksack auf dem Rücken. Ich umhülle die Fototasche mit Canon und Tele darin.
Dann hasten wir auf dem schmalen nassen Grat durch die herbe Dusche.
Wir kommen ganz erträglich durch und dekorieren danach wieder ab.
Nun folgt eine zusätzlich eingebaute Schwierigkeit auf die andere.
Die Levada ist total zerstört und von zahllosen Bergrutschen verschüttet.
Erleichternder Weise haben unsere mutigen Vorgänger in die steil aufgeschütteten Abgänge Tritte bis zur Schuhgrösse 47 eingetreten. Es bedarf Überwindung auf steiler Bergeshöh beim Passieren darauf zu vertrauen, dass diese Muren sesshaft bleiben und nicht etwa mit uns zusammen weiter talwärts streben. Neben weiteren Gebilden aus Schlamm-Fels-Holzgemischen behindern oft grössere Felsbrocken und ganz oft Baumstämme und weit schwieriger zu überwinden, Baumkronen auf dem ohnehin schon mutbedürftigem "Wanderweg".
Ein einfach nur schwarzer Wanderweg mit Wasserfall, Tunnel und ohne Sicherungen, den hätten wir locker genommen. Aber zunehmend wird jetzt Höhenresistenz von der Güte eines Reinhold Messners gebraucht.
Nur die Ausbildung dieser Fähigkeiten ist bei uns noch nicht abgeschlossen
Wir erreichen das Ende dieser Levada nova und schnaufen durch. Der Rückweg führt entlang der Levada do Moinho und die wäre gesichert, schreibt Rolf Götz im Wanderführer.
Nach dem wir uns am Scheitelpunkt unserer "Wanderung" der Abgrundlosigkeit und am klaren Wasser des urigen Wildbaches erfreuten, empfängt uns im Weiterwandern das blanke Chaos.
Als erstes beeindruckt uns nach paar hundert Metern respekteinflössend eine Wildbachüberquerung.
Die führte vor dem Unwetter  wahrscheinlich über eine kleine Staumauer. Davon sind noch geringfügige Reste zu erkennen. Im Stausee droht das aufgetürmte Geröll überzulaufen.
Das Übersetzen ist verdammt schwierig.
Sandra versucht es zwanzig Meter unter mir. "Pass gut auf und sei vorsichtig" schallt mein völlig überflüssiger Rat zu Tal, während mir selbst die Zähne klappern und die Knie knirschen.
Darin macht zu Berg die Arthrose auf sich aufmerksam und im Hanghuf muckert der Meniskus. Ich stehe kurz vor der Pflegestufe I und damit vor solchen körperlichen und mentalen Herausforderungen.
Meine Fotoausrüstung und ich erreichen schnaufend und Adrenalin-triefend das andere Ufer und dort mein wartendes Weib.
Von der prognostizierten Sicherung auf dem Rückweg sind nur noch Rudi- und Ottomente vorhanden. Die grünen Eisenstangen sind entweder abgeknickt oder samt ihren Betonfundamenten den Abhang hinab gestürzt. Spanndrähte hängen bezugslos herum.
Und dann kommts ganz dick!
Auch der schmale Trittsteig ist bis zur "Bordkante" der Levada zu Tal gegangen.
Ratlos stehen wir vor dem Abbruch.
Zurück? Wieder über den wilden Bach, die vielen anderen Hindernisse, erneut durch  Wasserfall und Tunnel?
Es bleibt an der Felswand die 10–Zentimeter breite Einfassung des Wasserlaufes. In ihm geht gar nichts, er ist gürteltief mit Schlamm verschüttet.
Eine Pflichtübung auf dem Schwebebalken.
Sandra geht vor. Schwebebalken sind zu Frauen viel netter,  alte Männer mögen sie überhaupt nicht! Das beruht auf Gegenseitigkeit!
Drüben angekommen ruft meine Gattin mir zu. "Das geht schon, nur Mut!"
Ich drücke wieder drei Kubik Adrenalin durch die Poren, vergrössere etwas den Köddel in der Hose und lasse die Abbruchstelle hinter mir und darob meine Brust schwellen.
Muren, Felsen, Äste und Stämme schmälern weiterhin ein wenig unsere Freude auf diesem "gesicherten Weg".
Ein Mordsfelsen nebst vorgelagertem  Schotterberg liegt weit überragend auf der Levada. "Hier geht's nicht weiter", konstatiert Sandra. "Aber wie ist denn der Japaner hier durchgekommen, der kam uns doch nicht wieder entgegen?! Es führt kein anderer Weg aus dem Tal!"
Fünf Meter über uns klafft eine Felsspalte, nix für Adipöse. Ich zwänge mich seitlings hinein und habe danach Platz. Nach einer kleinen Biegung geht’s wieder hinab und hinaus.
"Das geht hier durch, komm hoch, ich nehme das Gepäck ab" rufe ich zu Sandra hinab.
In der kuscheligen Felshöhle, aus der sich der grosse Brocken gelöst hatte, binde ich mir den Schuh zu. Jetzt wird Sandra hektisch: "Beeil dich endlich und fotografiere nicht auch noch". Sie hat panische Angst, dass der Felsen sich von uns bedrängt fühlt und einfach abhaut.
Ich lasse Luft ab und zwänge meinen freien Oberkörper nun seitlich zum Ausgang hinaus. Die Bauchseite der nassen Felswand ist jetzt flutschiger und moosfrei, eingeschmiert mit meinem Adrenalin-Fett-Gemisch.
"Hoffentlich presse ich beim Luftholen den Felsen nicht doch noch aus seiner stabilen Lage", denke ich leise vor mich hin.
Bei dem ehemaligen Herrenhaus eines Zuckerrohr-Barons, der "Quinta de Joao Esmeraldo" fügen wir uns wieder in das öffentliche Leben ein.
Ich wische mein olivgrünes Adrenalin und die Schrammspuren mit Moos vom Felsen ab und ziehe trotz Temperaturanstieg auf 12° mein T-Shirt wieder an.
Wir erfreuen uns des Lebens und beglückwünschen uns, ob der Meisterung dieser Extremsituation, als ob wir die Erstbesteigung des Mount McKinley vollbracht hätten.
Na ja, fast so schwierig wars wohl auch.
Am nächsten Tag sperrt das Touristenbüro auch diesen schönen "Wanderweg".  
Warum eigentlich?